Neue Ernährungsquellen Teil 1

Wissenschaftstagung an der ETH „Erschliessung neuer Ernährungsquellen“

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Mit hausgemachten schwarzen Gipfeli, Insekten-Snacks und Erklärungen zur Wunderpflanze Moringa begann die Wissenschaftstagung „Erschliessung neuer Ernährungsquellen“ an der ETH Zürich.

Erich Windhab, Professor für Lebensmittelverfahrenstechnik an der ETH, eröffnete die spannenden und informativen Vorträge mit den treffenden Worten „Wir leben in einer Welt des Überflusses“. In einem kurzen aber intensiven Vortrag sprach er über „Neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Technik“ und regte die Zuhörer mit erschreckenden Fakten zum Denken an. So leiden beispielsweise 868 Millionen Menschen auf der Welt an Unterernährung. Demgegenüber stehen 1.5 Milliarden – also fast doppelt so viele – Menschen mit Übergewicht, so der Professor.

pipetteErich Windhab verfolgt mit seiner Forschung klare Ziele. So will er unter anderem mehr aus Lebensmitteln herausholen, um möglichst wenig davon wegwerfen zu müssen – es war unter anderem von Zero Food Waste die Rede. Um ein solches Ziel zu erreichen, will Erich Windhab mithilfe modernster Technik bereits bei der Grundverarbeitung eines Lebensmittels Verluste minimieren.
Des Weiteren sprach er über neue Kultivierungs- und Erntemethoden wie Urban Farming und Vertical Farming. Es handelt sich dabei um zwei zukunftsorientierte Arten von Landwirtschaft. Mit einem Klick auf die beiden Begriffe können Sie sich etwas genauer ins Thema einlesen. Das lohnt sich auf jeden Fall, schliesslich könnte unsere Zukunft so aussehen. Denn im Vergleich zum Feldanbau kommt man in einem Gewächshaus auf den zehnfachen Ertrag, bei Vertical Farming ist es sogar das 150fache.

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