Gastro Trend Day

Roboter – Fluch oder Segen für das Gastgewerbe?

 

Die Robotertechnologie bietet viele Möglichkeiten, sie entwickelt sich enorm weiter und kann für Menschen zur grossen Hilfe werden. Wie aber könnten sie im Gastgewerbe eingesetzt werden? Killen Roboter künftig Stellen? Was ist möglich, was nicht? Gibt es Gründe Angst zu haben?

Diesen Fragen stellten sich verschiedene Top-Referenten.
Begrüsst wurden die Zuhörer durch „Pepper“.

Hier eine Auswahl der Präsentationen:

Die erste Präsentation hielt Eugen Elmiger, CEO maxon motor AG. Maxon stellt kleinste Elektromotoren mit Sensor und Antriebstechnologie her. Die NASA vertraut auch auf Maxon, u.a. bei Robotern in Mars-Missionen.

Es ist noch sehr viel Entwicklung nötig. Roboter werden aber heute schon für Arbeiten eingesetzt, wo höchste Präzision gefragt ist. So zum Beispiel bei chirurgischen Eingriffen oder in der Automobilindustrie. Den Robotern fehlt die Möglichkeit der Interaktion, weshalb in vielen Tätigkeiten in der Hotellerie die Roboter nur eingeschränkt einsatzfähig sind.

Roland Siegwart, Professor für mobile Roboter, ETH Zürich zeigte auf, wie weit die Entwicklung fortgeschritten ist, aber auch, wo im Moment die Grenzen liegen. Für einen Roboter ist die räumliche Orientierung – wo er sich gerade befindet – ein grosse Herausforderung. Mittels vielen mit Objektiven aufgenommenen Bildern, in welchen der Computer gleiche Merkmale verknüpft, kann sich der Roboter orientieren.

Diese Punkte stellen die künftigen Forschungen vor Herausforderungen:

Roger Langhout, General Manager, Marriott Hotel, Gent (Belgien) führte „Mario“ vor. Mario unterhält Gäste, informiert an der Reception, tanzt, kann Power Point Präsentationen abspielen…

Video Mario

Seine Fähigkeiten sind allerdings beschränkt. Interaktiv kann er nicht agieren. Er ist aber Attraktion und Unterstützung zugleich.

Melanie Senger, Mitgründerin Print2Tast GmbH, stellte den 3D-Drucker bocusini vor. Das Gerät wurde weiter entwickelt. An der IGEHO vor zwei Jahren, war nur Marzipan spritzen möglich, heute auch Schokolade, Pasta und in Kürze Fondant. Es können jedwelche Figuren gespritzt werden, neu auch gleichzeitig mehrere Stück.

 

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, einen grossen Anteil hatte Stephan Klapproth, der souverän, fundiert und mit einer Prise Humor moderierte.