Essbare Stadt – Wildwuchs auf dem Teller

Wildpflanzen der Stadt bestimmen, sammeln und kochen

wildpflanzenrisottoMaurice Maggi, gelernter Landschaftsgärtner und Koch, säht schon seit über 30 Jahren im Frühling an verschiedenen Orten von Zürich Blumensamen, um die Stadt bunter zu machen. Während eines sehr interessanten Rundgangs urch Albisrieden und Wiedikon, den Rabatten, Grünflächen und Bahnlinienböschungen entlang, gab er sein grosses Wissen preis.

kornelkirschen_beeren

Er zeigte eine Vielzahl an essbaren Wildpflanzen, welche auf öffentlichem Grund wachsen: Buche, Eselsdistel, Ginko, Holunder, Japanischer Knöterich, Kornelkirsche, Rottanne, Schwarzdorn, Spitzwegerich, Wegwarte, Wiesensalbei, Malve, Wilde Möhre, Wilder Fenchel, Wilder Sauerampfer…

 

Viel Wissenswertes führte er aus, unter anderem, dass das Fruchtfleisch der hochgiftigen Eibe nicht nur geniessbar, sondern auch sehr aromatisch ist. Allerdings sollte der ebenfalls giftige Kern ausgespuckt werden 🙂 Der Selbstversuch hat geklappt! Und es war eine kulinarische Offenbarung!

eibe_beerenfruchtfleisch

Fleissig wurde gesammelt, um im Anschluss in der Stadtgärtnerei einen Risotto mit Wildpflanzen und einen Kompott aus Schwarzdornbeeren und Kornelkirschen zuzubereiten. Maurice hatte einen köstlichen Honigkuchen vorbereitet – für ein feines kulinarisches Erlebnis!

Spannend wird für mich das zukünftige Experimentieren sein. Darauf freue ich mich!

rottanne_samen

Nächste und letzte Möglichkeit morgen Samstag, 17. September 2016, 14:00 Uhr. Tickets und Programm: https://www.foodzurich.com/de/events/31?date=2016-09-17

Weitere interessante Berichte auf: www.maurice-maggi.ch

1001 Gemüse & Co. – wunderbare Ausstellung

Vielfaltsmarkt für Bio-Gemüse und Obst

artischockenbluetenAm 3. und 4. September 2016 fand in Rheinau die alle zwei Jahre stattfindende Ausstellung „1001 Gemüse & Co.“ statt. Eine Vielzahl an privaten Ausstellern zeigten an ihren Marktständen die Vielfalt an Sorten. An allen Ständen konnte man degustieren und erhielt kompetente Informationen. Ausschliesslich an einem zentralen Martkstand hatten die Besucher die Möglichkeit, Produkte der Aussteller einzukaufen.

Eine sehr gute Idee, denn so konnte an den Ständen auf Degustation und Information geachtet werden.

Unter anderem fanden sich diese Stände:

 

  • Bio Suisse Gemüsezelt mit über 100 verschiedenen Gemüsesorten.
  • Mobile Käserei von L‘Etivaz mit der traditionellen Käseherstellung.
  • Sonderausstellung „Grüner Faden“. Der Weg von der Bio-Baum-
    wolle von der Aussaat bis zum fertigen T-Shirt.
  • Hopfen – Vielzahl an Verwendungsmöglichkeiten. Stammheimer Hopfentropfen GmbH, Unterstammheim (www.hopfentropfen.ch)
  • Lupine – Verwendung und Tofuherstellung. FiBL Forschungsinstitut für biologischen Landbau (http://www.fibl.org)
  • Baumnuss-Sorten
  • Stangenbohnen Freilandversuche und unzählige Sorten
  • Bio Würste ohne Phosphate, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Emulgatoren, Stabilisatoren und künstlichen Konservierungsstoffen. Hans + Wurst GmbH, Rheinau (http://www.hansundwurst.ch)

Interessante Sonderbeilage der Sonntagszeitung:
Alles andere ist Beilage
Gemüse vom Grill

 

Die nächste Ausstellung findet voraussichtlich am 1./2. September 2018 statt.

Weitere Informationen unter: https://www.1001gemuese.ch/